Neue Feuer‐ und Rettungswache ist Symbol der Wertschätzung
Mit der symbolischen Grundsteinlegung am Forstbachweg hat der Bau der neuen Feuer- und Rettungswache 3 offiziell begonnen. In das Fundament eingelassen wurde eine besondere Zeitkapsel: eine ausgediente Atemluftflasche der Kasseler Feuerwehr – gefüllt mit Erinnerungen, aktuellen Dokumenten und Wünschen für die Zukunft. Ein starkes Zeichen für die enge Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
56 Millionen Euro für die Sicherheit der Stadt
„Dieses Projekt ist nicht nur ein wichtiger Baustein für die Sicherheitsarchitektur in unserer Stadt. Es ist zugleich ein Symbol der Wertschätzung für unsere haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte“, betonte Oberbürgermeister Dr. Sven Schoeller bei der feierlichen Veranstaltung.
Neben Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Planung und Bauwesen nahmen zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr und des Rettungsdienstes teil – flankiert von Einsatzfahrzeugen, die einen Vorgeschmack auf die künftige Nutzung gaben.
Brandschutzdezernent Heiko Lehmkuhl hob hervor: „Die neue Wache wird nicht nur moderne Arbeits- und Einsatzbedingungen bieten, sondern auch für größere Schadenlagen im Stadtgebiet und darüber hinaus ausgerüstet sein.“
Klimafreundlich und zukunftsorientiert
Auch in Sachen Nachhaltigkeit setzt das Gebäude neue Maßstäbe: Gründach, Fernwärmeanschluss, Photovoltaikanlage und Lüftung mit Wärmerückgewinnung stehen für ein zukunftsfähiges Energiekonzept. Stadtklimarätin Simone Fedderke unterstrich: „Hier entsteht ein Vorzeigeprojekt für die Balance aus Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.“
GWG Projekte verantwortet das Projektmanagement
Die GWG Projekte übernimmt für die Stadt Kassel Immobilien GmbH & Co. KG das Projektmanagement. Geschäftsführer Uwe Gabriel erklärte: „Wir freuen uns, Teil dieses wichtigen Vorhabens zu sein und damit aktiv zur Sicherheit und Lebensqualität in Kassel beizutragen.“
Hintergrund:
Auf rund 15.600 Quadratmetern entsteht am Forstbachweg ein Neubau, der die Aufgaben von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes vereint. Realisiert wird das Gebäude von der GOLDBECK GmbH, die sich in einem europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt hat. Gefördert wird das Projekt durch die KfW und das Land Hessen.
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